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Samstag, 4. Dezember 2010

Das Auto-Luxus oder nur Transportmittel?

Fast jeder hat ein Auto, oder würde sich zumindest über eins freuen, nachdem er den Führerschein gemacht hat. Doch kennt man Autos heutzutage immer noch so, wie man sie vor 100 noch gesehen hat?

Denn der Grund für das Bilden eines Autos war ein ganz einfacher: das schnelle Vorankommen und Fortbewegen von Personen von einem Ort zum anderen. Doch dann boomte der Automarkt und Marke und Design des Autos wurden immer wichtiger. Und so ist es auch heute noch. Man kauft sich nur noch ein Auto, mit dem man sich auch identifiziert. Falls man etwas Klassisches und Elegantes möchte, dann eignet sich dafür der BMW bestens. Hat man mehr Anforderungen an ein Auto, möchte seine Frisur vom Wind zerzausen lassen und möglichst schnell fahren, so sollte man sich für das Cabriolet.
Doch was ist aus dem guten alten Transportmittel geworden? Wem ist es heutzutage noch egal, welches Auto er sich besorgt? Wer kauft sich ein Auto der Einfachheit halber und nicht wegen der Marke? Und wie sieht es mit Gebrauchtwagen aus?

Es liegt selbstverständlich jedem selbst überlassen, wofür man sich entscheiden möchte. Die Idee dahinter ist folgende: Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr verändern sich auch die Menschen. Die Gesellschaft entwickelt sich immer weiter, findet neue Technologien und verbessert Alte. Und damit steigen auch die Erwartungen der Menschen – sie wollen immer das Neue haben und damit wird die Wandlung vom nutzenorientierten zum luxusorientierten Publikum komplett. Und der Wunsch nach „mehr“ verbreitet sich in der Gesellschaft wie eine ansteckende Krankheit. Soziale Kontakte werden nach ihrem Besitz oder Nicht-Besitz von moderner Technologie geschlossen. Und man bewertet Menschen immer mehr danach, ob sie allgemein etwas haben oder nicht. Da muss man sich die Frage stellen, ob das eigentlich sinnvoll ist und ob das nicht irgendwann einmal ganz schlimme Folgen mit sich bringt.

Sonntag, 15. August 2010

Audi ganz kompakt

„Vorsprung durch Technik“ ist ein Slogan, der einem im Gedächtnis bleibt. Kreiert wurde er in der Audi-Schmiede Ingolstadt. Mag schon sein, dass er doch in irgendeinem Büro irgendwo in Deutschland seinen Anfang nahm, aber verbunden wird er natürlich eindeutig mit der Automarke Audi. Schon seit Jahrzehnten versucht man hier dem Kunden näherzubringen, was man unter Technik versteht. Bei einem kann man sich außerdem sicher sein: Der Konzern investiert jedes Mal aufs Neue eine Menge Geld in neue Technik und neue Errungenschaften. Auch wenn die Autos von Audi keine Schnäppchen sind, sind sie wenigstens ihr Geld wert. Audi hat sich aber nicht auf einen bestimmten Bereich des Automarktes spezialisiert.

Ganz im Gegenteil versucht man alle Segmente gleichfalls abzudecken. Bislang mit großem Erfolg. Einziger wirklicher Flop war bis jetzt nur der Audi A2. Dabei handelt es sich um ein winzig kleines Auto, das ganz der gewohnten Philosophie des Konzerns widersprach. Statt Größe und Macht wurde hier ein Smart in einer neuen Auflage präsentiert. Man wollte damit auch die Frauen mit ihrer Leidenschaft für kleinere Fahrzeuge ansprechen, aber ohne Erfolg. Die Produktion wurde bereits nach wenigen Wochen eingestellt und seitdem hat man die Finger vom Kleinwagensegment gelassen. Ganz anders sieht es aber bei der Kategorie der Kompaktwagen aus. Dabei handelt sich um Autos die einiges unter der Haube haben, trotzdem aber nicht durch ihre Größe bestechen.

Das bedeutet, dass das Ein- und Ausparken hier kein Problem darstellt. Für Menschen, die gerne viel transportieren, sind diese Autos aber auch nicht die beste Wahl. Dennoch handelt es sich um Fünfsitzer und auch für etwas größere Mitfahrer bleibt genug Platz. Ein Beispiel, das in der Audi-Palette sehr erfolgreich ist, ist der Audi A3. Vor allem Jugendliche lieben es. Aber auch von anderen Automarken erhält der A3 Konkurrenz. Denn beispielsweise hat BMW fast das gleiche Auto im Angebot, bei ihnen nennt man es eben nur den BMW 1er.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Raffinierung

Als Raffinierung bezeichnet man die Veredelung von Rohstoffen wie zum Beispiel Erdöl, Metall oder Fett. Erdöl im Rohzustand ist für die Verbrennung nicht wirklich geeignet, da man zunächst die massive Verunreinigung entfernen und das Erdöl in seine verschiedenen Bestandteile zerlegen muss. Benzin, der wichtigste Treibstoff der Automobilindustrie neben Diesel wird durch Destillation in den großen Ölraffinerien der Welt hergestellt. Durch die unterschiedliche Siedetemperatur der einzelnen Bestandteile des Erdöls kann man gezielt Gase, Rohheizöle und Schmierstoffe von einander trennen und so aus dem Rohöl wertvollen Stoffe filtern. Danach wird durch die Behandlung der Materialien die chemische Zusammensetzung geändert und Moleküle verschoben und zu guter Letzt filtert man die Flüssigkeiten noch von zusätzlichen umweltbelastenden Stoffen, um sie auf das gesetzlich erlaubte Niveau zu bringen. Für den Endverbraucher ist es prinzipiell egal, ob er Benzin, Diesel, LPG Autogas oder sonstige Treibstoffe verwendet. Sie unterscheiden sich letztendlich nur in ihrem Brennwert, dem Schadstoffausstoß und natürlich im Preis und der Verfügbarkeit.

Der Vergleich Autogas Diesel zeigt, dass man unter normalen Voraussetzungen erhebliche Einsparungen erzielen kann, wenn man sein Auto so umbaut, dass es auch mit Flüssiggas (LPG Autogas / Liquid Petroleum Gas) betrieben werden kann. Je nach Alter des Autos rentiert sich ein Umbau durch das billigere Gas recht schnell.
Das größten Mengen an Erdöl werden im nahen Osten und Afrika aber auch Russland gefördert. In Europa bezieht man außerdem Erdöl aus der Nordsee. Das schwarze Gold ist natürlich ein nicht erneuerbarer Rohstoff. Wenn alle Erdölvorräte der Erde erschöpft sind, dann hat man einfach keine Möglichkeit mehr an neues zu gelangen und muss zwangsweise auf alternative Energiequellen umsteigen. Wenn dieser Schritt jedoch nicht früh genug eingeleitet wird, dann droht eine weltweite Energiekrise. Man nimmt an, dass der Erdölbedarf der nächsten 50 Jahre gedeckt werden kann, wobei man den drastisch ansteigenden Bedarf in China nicht unterschätzen darf.